Tag 1 – Auf nach Schwäbisch Hall (Freitag, 14.08.2026)
Endlich ging es wieder los.
Nach den letzten Vorbereitungen und dem Verstauen der Fahrräder starteten wir gegen 10:15 Uhr mit unserem Kastenwagen zu unserer nächsten Reise. Bevor es allerdings richtig losging, stand noch ein kurzer Zwischenstopp auf der Waage an. Da eines unserer Ziele Österreich ist und dort etwas genauer auf das Gewicht geachtet wird, wollten wir auf Nummer sicher gehen. Die Waage zeigte keine nennenswerte Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts, sodass wir beruhigt in den Urlaub starten konnten.
Rund 300 Kilometer lagen heute vor uns. Wegen einiger Staus und kleinerer Umwege dauerte die Fahrt etwa dreieinhalb Stunden, bevor wir unser erstes Ziel Schwäbisch Hall erreichten.
Unser Stellplatz für die Nacht war der kostenlose Wohnmobilstellplatz Auwiese. Nachdem wir den Camper abgestellt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die historische Altstadt.
Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad war es allerdings ziemlich heiß. Da kam uns die eine oder andere Gelegenheit, in einem Geschäft eine kleine Abkühlung zu bekommen, gerade recht.
Die Altstadt von Schwäbisch Hall hat uns auf Anhieb gefallen. Die zahlreichen historischen Gebäude, die engen Gassen und vor allem der Marktplatz mit der imposanten Freitreppe der Michaelskirche boten jede Menge interessante Fotomotive. Entsprechend häufig kam die Kamera zum Einsatz.
Auf dem Marktplatz waren die Vorbereitungen für die Freilichtspiele zu sehen. Auf der Großen Treppe der Michaelskirche sollte am Abend eine Aufführung von Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ stattfinden. 
Nach unserem Rundgang durch die Altstadt suchten wir uns anschließend ein schönes Plätzchen in einem Biergarten direkt an der Kocher. Bei den sommerlichen Temperaturen waren die kühlen Getränke genau das Richtige und wir konnten den ersten Urlaubstag ganz entspannt genießen.
Zum Abendessen ging es zu einem italienischen Restaurant. Auf dem Tisch landeten unter anderem Spaghetti Aglio e Olio und Bruschetta. Und natürlich durfte zum Abschluss ein Eisbecher nicht fehlen.
Schwäbisch Hall
Tag 2 – Weiter ins Altmühltal (Samstag, 15.08.2026)
Heute Morgen ging es noch einmal früh zu Fuß in die Altstadt. Nach einer angenehm kühlen Nacht waren die Temperaturen bis etwa 10 Uhr noch sehr angenehm. Nach dem Frühstück bei der Bäckerei Gräter machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Wochenmarkt.
Anschließend ging es zurück zum Stellplatz und weiter ins Altmühltal. Nach rund 150 Kilometern und etwa zwei Stunden Fahrt erreichten wir die Freizeitanlage Hammermühle. Der Platz war bereits gut gefüllt, liegt aber wunderschön direkt an der Altmühl (https://freizeitanlage-hammermuehle.de)
Hier stießen auch Mel und Maik zu uns, mit denen wir den restlichen Urlaub verbringen. Den heißen Nachmittag ließen wir gemütlich ausklingen – Steffi und Mel nutzten die Gelegenheit sogar für ein erfrischendes Bad in der Altmühl.
Tag 3 – Kanutour auf der Altmühl (Sonntag, 16.08.2026)
Heute stand unsere geplante Kanutour auf der Altmühl auf dem Programm. Ein Mitarbeiter des Campingplatzes brachte uns bereits um 8:15 Uhr zur Einstiegstelle nach Solnhofen. Dort angekommen, hieß es zunächst einmal: Kanus aufpumpen – die passende Pumpe hatten wir natürlich dabei.
Die rund 7 Kilometer zurück zur Freizeitanlage Hammermühle verliefen allerdings etwas anders als erwartet. Der Wasserstand der Altmühl war aufgrund der heißen und trockenen Wochen extrem niedrig. So wechselten sich Paddeln und unfreiwilliges „Flusswandern“ ab. Große Teile der ersten Strecke legten wir tatsächlich zu Fuß im Flussbett zurück.
Auf dem letzten Abschnitt wurde es dann besser und wir konnten einige Kilometer am Stück paddeln. Ein Highlight war die Vorbeifahrt an der beeindruckenden Felsformation der 12 Apostel.
Gegen Mittag erreichten wir wieder den Campingplatz und kühlten uns zunächst in der Altmühl ab. Danach wurden die Kanus gereinigt und kontrolliert. Bis auf ein paar minimale Kratzer an den Finnen hatten sie die Tour problemlos überstanden.
Den restlichen Tag ließen wir gemütlich ausklingen und beobachteten, wie sich der Campingplatz am Abend deutlich leerte.
Tag 4 – Weiter nach Bischofswiesen & Almbachklamm (Montag, 17.08.2026)
Nach einer regnerischen Nacht ging es nach dem Frühstück gegen 9 Uhr weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Campingplatz Winkl-Landthal in Bischofswiesen bei Berchtesgaden (https://www.camping-winkl.de). Die knapp 300 Kilometer fuhren wir größtenteils über Landstraßen, unter anderem vorbei am Chiemsee.
Kurz vor dem Ziel stand noch ein Zwischenstopp auf dem Programm: die Almbachklamm. Der Parkplatz war kostenlos, der Eintritt kostete 9 Euro pro Person. Zunächst spielte das Wetter noch mit, doch schon bald setzte Dauerregen ein. So mussten wir unsere Wanderung durch die sehenswerte Klamm leider vorzeitig abbrechen. Schade!
Zurück an den Vans hieß es erst einmal trockenlegen – Erinnerungen an unsere Irlandreise wurden wach.
Die letzten 18 Kilometer bis zum Campingplatz waren dann schnell geschafft. Nach dem Einchecken bezogen wir unsere Plätze 50 und 51 direkt am Fluss. Bei weiterhin regnerischem Wetter machten wir es uns wetterfest. Mel und Maik bauten ihr Vorzelt auf, sodass wir den Abend gemütlich und trocken verbringen konnten.
Da wir den ganzen Tag kaum etwas gegessen hatten, füllten wir unsere „Tanks“ mit selbstgemachtem Risotto mit Pfifferlingen, Salat und Gegrilltem wieder auf. Ein guter Wein durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Tag 5 – Dokumentationsstätte Obersalzberg & Berchtesgaden (Dienstag, 18.08.2026)
Nach einer erneut regnerischen Nacht war auch für heute viel Regen angekündigt. Daher passten wir unser Programm kurzerhand dem Wetter an.
Da sich direkt vor dem Campingplatz eine Bushaltestelle befindet, fuhren wir mit der Linie 841 zunächst zum Hauptbahnhof Berchtesgaden. Mit der Gästekarte waren die Busfahrten kostenlos. Von dort ging es mit der Linie 838 weiter zur Dokumentationsstätte Obersalzberg.
Die Ausstellung war sehr interessant und absolut sehenswert. Der Eintritt kostete mit der Gästekarte 3,50 Euro pro Person. Rund zwei Stunden verbrachten wir dort, wobei man sich durchaus noch länger mit den zahlreichen Informationen beschäftigen kann.
Anschließend fuhren wir zurück nach Berchtesgaden und bummelten noch etwas durch die Stadt. Dabei machten wir einen Zwischenstopp im Café Forstner am Marktplatz.
Zwischendurch machten sich Steffi und ich noch auf die Suche nach dem ehemaligen Landheim des Lahn-Dill-Kreises. Am Fürstensteinweg 14 wurden wir tatsächlich fündig: Schloss Fürstenstein, das damalige kreiseigene Erholungsheim. Für uns war es schön, den Ort nach so vielen Jahren wiederzufinden und dabei in Erinnerungen zu schwelgen.
Anschließend ging es wieder zurück zum Campingplatz.
Dokumentationsstätte Obersalzberg
Berchtesgaden
Ehemaliges Landheim des Lahn-Dill-Kreis
Tag 6 – Mit dem Mountainbike unterwegs (Mittwoch, 19.08.2026)
Heute machten Steffi und ich eine größere Mountainbike-Tour. Vom Campingplatz ging es zunächst Richtung Mordau-Alm und weiter zum Hintersee und nach Ramsau.
Anschließend führte die Strecke hinauf zur Kuhrointalm. Das letzte Stück zur Archenkanzel ist für Fahrräder gesperrt und musste zu Fuß zurückgelegt werden. Der kurze Abstecher hat sich aber absolut gelohnt: Von der Archenkanzel hatten wir einen sehenswerten Blick auf den Königssee und das Kloster St. Bartholomä.
Insgesamt kamen wir auf knapp 55 Kilometer und rund 1.690 Höhenmeter. Nach gut vier Stunden Fahrzeit waren wir wieder zurück am Campingplatz. Eine anstrengende, aber sehr schöne Tour.
Mordaualm
Taubensee
Hintersee
Pfarrkirche St. Sebastian Ramsau
Kuhrointalm & Archenkanzel
Tag 7 – Königssee und Obersee (Donnerstag, 20.08.2026)
Auch heute standen wir wieder früh auf. Nach einem schnellen Frühstück ging es bereits um 7 Uhr mit dem Bus Richtung Königssee. Die Schifffahrt zum Obersee hatten wir vorab online gebucht und dafür knapp 30 Euro pro Person bezahlt.
Das Wetter spielte perfekt mit: Sonne, angenehme Temperaturen und nicht mehr die große Hitze der vergangenen Tage. Gegen 8:20 Uhr startete unsere Schifffahrt. Am Kloster St. Bartholomä stiegen wir zunächst nicht aus, sondern fuhren weiter bis nach Salet.
Dort hielt sich der Besucherandrang noch in Grenzen. Wir wanderten zum Obersee und weiter zur Fischunkelalm, wo wir bei einer Brotzeit das beeindruckende Panorama genossen.
Mit zunehmender Uhrzeit wurde es allerdings deutlich voller. Deshalb machten wir uns wieder auf den Rückweg. Nach kurzer Wartezeit ging es mit dem Schiff zunächst zum Kloster St. Bartholomä, wo wir einen Zwischenstopp einlegten, bevor wir zurück zum Königssee und anschließend mit dem Bus zum Campingplatz fuhren.
Den restlichen Tag ließen wir ganz entspannt angehen – heute war einfach mal Chillen angesagt.
Tag 8 – Roßfeld-Panoramastraße & Gollinger Wasserfall (Freitag, 21.08.2026)
Heute standen wir nicht ganz so früh auf. Nachdem wir alles für die Abfahrt vorbereitet hatten, gab es zunächst ein leckeres Weißwurstfrühstück. Anschließend füllten wir beim Aldi in Bischofswiesen noch unsere Vorräte für die nächsten Tage auf.
Unser erster Zwischenstopp war die Kapelle Maria Gern, ein beliebter Fotospot mit schönem Blick auf die Berchtesgadener Alpen. Danach ging es über die Roßfeld-Panoramastraße, Deutschlands höchstgelegene Panoramastraße. Auf der rund 16 Kilometer langen Strecke bieten sich immer wieder tolle Ausblicke auf die Berchtesgadener Alpen und das Salzburger Land. Die Maut kostete 9 Euro.
Weiter ging es zum Gollinger Wasserfall. Der Wasserfall ist durchaus sehenswert, allerdings fanden wir die Kosten etwas übertrieben: 10 Euro fürs Parken und zusätzlich 7 Euro Eintritt pro Erwachsenem.
Unser Übernachtungsplatz lag diesmal bei einem Bauernhof mit eigentlich traumhaftem Blick auf Salzburg. Leider spielte das Wetter am Abend nicht mehr mit. Manuela und Alois empfingen uns sehr nett. Die Stellplätze waren ziemlich schräg, sodass uns Alois beim Auffahren auf seine selbstgebauten Mega-Auffahrkeile behilflich war.
Wegen des Regens verbrachten wir den restlichen Abend gemütlich in unseren Vans.
Maria Gern
Rossfeld-Panoramastraße
Gollinger Wasserfall
Stellplatz bei Manuela & Alois mit Blick auf Salzburg
Tag 9 – Weiter zum Wolfgangsee (Samstag, 22.08.2026)
Nach dem regnerischen Abend wurden wir am nächsten Morgen mit deutlich besserem Wetter und einem tollen Blick auf Salzburg belohnt. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Rührei machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: dem Campingplatz Primusbauer am Wolfgangsee.
In der Region waren praktisch alle Campingplätze ausgebucht. Der Primusbauer war der einzige angefragte Platz, der auf der Zeltwiese noch etwas für uns frei hatte.
Nach der Ankunft erkundeten wir die Umgebung mit den Fahrrädern. Unsere Tour führte uns nach Strobl. An der Hafenpromenade schauten wir den Wassersportlern zu und gönnten uns dabei natürlich noch ein leckeres Eis. Anschließend ging es wieder zurück zum Campingplatz, wo wir den restlichen Tag gemütlich ausklingen ließen.
Tag 10 - Mountainbike-Tour zur Postalm (Sonntag, 22.08.2026)
Heute ging es um 8:45 Uhr mit den Mountainbikes los. Ziel war die Postalm. Die Tour führte uns zunächst durch die schöne Berglandschaft rund um den Wolfgangsee und hinauf auf die Postalm. Oben angekommen, wurden wir mit tollen Ausblicken auf die umliegenden Berge belohnt.
Auf der Postalm machten wir einen Abstecher zur Erlbachhütte, einer über 300 Jahre alten Hütte. Dort gab es eine kleine Stärkung – Kaspressknödelsuppe und Kaiserschmarrn. Beides hat richtig lecker.
Anschließend ging es wieder bergab Richtung Wolfgangsee. In Strobl legten wir, wie schon gestern, einen Zwischenstopp ein. Ein leckeres Eis durfte natürlich nicht fehlen und nebenbei schauten wir wieder den Wassersportlern auf dem See zu. Danach ging es weiter nach St. Wolfgang. Der Ort war allerdings ziemlich überfüllt, sodass wir uns dort nicht lange aufhielten. Für den Rückweg nahmen wir schließlich die Radfähre über den Wolfgangsee und waren wenig später wieder am Campingplatz.
Insgesamt waren es rund 54 Kilometer und gut 1.000 Höhenmeter – eine schöne Mountainbike-Runde.
Tag 11 – Schafberg & Himmelspforte (Montag, 24.08.2026)
Nach einem schnellen Frühstück ging es die rund 2,5 km zu Fuß zur Fahrradfähre. Für 6,40 Euro pro Erwachsenen setzten wir auf die andere Seite des Wolfgangsees über.
Weiter ging es zur Schafbergbahn. Für 40 Euro pro Person inklusive Gästekarte fuhren wir mit der historischen Zahnradbahn bis zur Bergstation. Die Bahn fährt seit 1893 von St. Wolfgang auf den Schafberg und überwindet dabei rund 1.190 Höhenmeter.
Oben angekommen, ging es zur Himmelspforte. Der 360-Grad-Rundumblick war beeindruckend und wurde natürlich ausgiebig fotografiert. Das Berggasthaus hatten wir uns allerdings etwas anders vorgestellt. Es liegt recht nah an der Bergstation und durch den starken Publikumsverkehr kam bei uns nicht wirklich Hüttenstimmung auf.
Für den Rückweg entschieden wir uns für die Wanderung ins Tal. Die rund 8,5 km waren durch viele felsige und geröllige Abschnitte durchaus anspruchsvoll. Dafür gab es immer wieder schöne Ausblicke auf die Berge und den Wolfgangsee.
Nach der Fährüberfahrt ließen wir den Tag in Greinz bei Little Dons mit leckeren Burgern ausklingen.
Insgesamt waren wir heute rund 20 km unterwegs – mit Fähre, Schafbergbahn und Wanderung.
Tag 12 - St. Gilgen – Frühstück und Mozart (Dienstag, 25.08.2026)
Aufgrund des angekündigten Regens haben wir heute spontan unsere Pläne geändert. Da der Vormittag noch weitgehend trocken bleiben sollte, machten wir uns frühzeitig mit den Fahrrädern auf den Weg nach St. Gilgen. Dort starteten wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück im Café LIVA – unter anderem mit leckeren Avocado- und Lachs-Bagels.
Anschließend nutzten wir die Gelegenheit, noch in einem nahegelegenen Lebensmittelmarkt einzukaufen.
Auf unserer Radtour kamen wir auch am Mozarthaus vorbei. Der Bezug zu Mozart ist hier durchaus eng: In dem heutigen Mozarthaus wurde 1720 seine Mutter Anna Maria Walburga Pertl geboren. Mozarts Schwester Nannerl heiratete 1784 den damaligen Pfleger von St. Gilgen und lebte anschließend 17 Jahre in dem Haus. Wolfgang Amadeus Mozart selbst war allerdings nie in St. Gilgen.
Auch durch den Ortskern von St. Gilgen ging es noch mit dem Fahrrad, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Wir schafften es tatsächlich trocken zurück zum Campingplatz. Kaum angekommen, begann es dann wie angekündigt stellenweise zu regnen.
Den Rest des Tages verbrachten wir ganz entspannt mit Chillen und Blog-Schreiben.
Tag 12 – Burghausen (Mittwoch, 26.08.2026)
Heute Morgen hieß es Abschied nehmen vom Wolfgangsee. Gegen 9:30 Uhr ging es die rund 90 Kilometer vorbei am Mondsee nach Burghausen.
Ziel war der Wohnmobilstellplatz Burghausen in der Berghamer Straße. Der Stellplatz kostete 12 Euro für 24 Stunden.
Gegen 12 Uhr machten wir uns mit den Fahrrädern auf zur Burg Burghausen. Mit über einem Kilometer Länge gilt sie als längste Burganlage der Welt und thront eindrucksvoll über der Altstadt und der Salzach.
Nach einem Rundgang ging es hinunter in die Altstadt, wo wir uns zunächst ein Eis gönnten. Anschließend drehten wir noch eine Runde durch die Stadt und machten einen Abstecher zum Wöhrsee – einem Naturbad direkt unterhalb der Burg.
Tag 13 – München (Donnerstag, 27.08.2026)
Nach dem Frühstück brachen wir gegen 9:30 Uhr Richtung München auf. Gegen 11 Uhr erreichten wir den Campingplatz Obermenzing (https://www.campingplatz-muenchen.de), auf dem wir für zwei Nächte blieben. Die Übernachtung inklusive Strom kostete 76 Euro. Eine Reservierung war nicht erforderlich.
Nach dem Einchecken ging es gegen 12 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Münchner Innenstadt. Zunächst fuhren wir mit dem Bus zur S-Bahn-Station Untermenzing und von dort weiter zum Hauptbahnhof.
Dort starteten wir zu einer Hop-on-Hop-off-Tour, um uns einen Überblick über München zu verschaffen. Ausgestiegen sind wir im Englischen Garten und machten uns auf den Weg zum Biergarten am Chinesischen Turm. Dort gab es einen kleinen Snack und das obligatorische Bier.
Anschließend ging es weiter zur Eisbachwelle, wo wir eine Weile den Surfern bei ihrem Treiben zuschauten.
Zum Abschluss wollten wir natürlich noch ins Hofbräuhaus. Leider war es dort so voll, dass wir keinen Platz mehr bekamen. Also wichen wir kurzerhand auf die gegenüberliegende Straßenseite aus.
Als letzte Station ging es noch zum Marienplatz, bevor wir uns mit S-Bahn und Bus wieder auf den Rückweg zum Campingplatz machten.
Tag 14 - München – Viktualienmarkt & Olympiapark (Freitag, 28.08.2026)
Heute ging es schon gegen 7:45 Uhr wieder mit Bus und S-Bahn in die Stadt. Unser erster Stopp war der Viktualienmarkt. Eigentlich wollten wir bei Karnoll’s Back- und Kafeestandl frühstücken, doch leider waren dort Betriebsferien. Also gab es leckeren Kaffee in einer Kaffeerösterei auf dem Viktualienmarkt, für Steffi einen frisch gepressten Fruchtsaft und dazu etwas „aus der Hand“.
Danach setzten wir unsere Sightseeing-Tour mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus fort. Zwischendurch ging es zum Olympiapark und zu Fuß hinauf auf den Olympiaberg.
Anschließend fuhren wir wieder zurück in die Innenstadt. Ein wenig Shopping stand natürlich noch auf dem Programm. Kulinarische Zwischenstopps durften dabei aber auch nicht fehlen: In der Kaiserschmarrnalm gab es leckeren Kaiserschmarrn, bevor es noch in der Gaststätte Bratwurstherzl ein Abschlussgetränk gab.
Danach ging es auf bekannten Wegen wieder zurück zum Campingplatz. 
Tag 15 - Zurück nach Hause (Samstag, 29.08.20026)
Mel & Maik machten sich nochmals auf den Weg nach Österreich. Steffi & ich traten nach dem Frühstück den Heimweg an. 
Fazit – Unsere Sommertour 2026
Nach zwei schönen Wochen geht unsere Sommertour zu Ende. Wir waren in Schwäbisch Hall, im Altmühltal, in Berchtesgaden, am Wolfgangsee, in Burghausen und zum Abschluss in München unterwegs.
Es gab viel zu sehen, tolle Fahrradtouren, schöne Wanderungen, gutes Essen und natürlich jede Menge Eindrücke. Auch das Wetter hat meistens mitgespielt.
Eine schöne Tour mit vielen Erlebnissen geht zu Ende. Jetzt heißt es Fotos sortieren und die nächste Tour planen.
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